Bundestag beschließt steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

12.12.2019 | von Susanne Krause
Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung
Beim Forschungstransfer sparen/ Bild: pixabay

Die Förderung setzt bei den Personalausgaben an und gilt für alle steuerpflichtigen Unternehmen unabhängig von deren Größe
oder der Art der im Unternehmen ausgeübten Tätigkeit. Das Forschungszulagengesetz muss noch vom Bundesrat, vermutlich am 29.11.2019, beschlossen werden. Zum 1.1.2020 soll das Gesetz in Kraft treten.
Bemessungsgrundlage sind die im Wirtschaftsjahr entstandenen förderfähigen Aufwendungen des Anspruchsberechtigten bis maximal 2 Mio. Euro. Die Forschungszulage beträgt 25 Prozent der Personalausgaben, höchstens 500.000 Euro.

Begünstigte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben können durchgeführt werden als eigenbetriebliche Forschung und/oder als Auftragsforschung, als Kooperation von einem Anspruchsberechtigten mit mindestens einem anderen Unternehmen oder als Kooperation von einem Anspruchsberechtigten in Zusammenarbeit mit einer oder mehreren Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung.

Der Antrag auf Forschungszulage kann nach Ablauf des Wirtschaftsjahres, in dem die förderfähigen Aufwendungen vom Arbeitnehmer bezogen worden sind oder die förderfähigen Aufwendungen entstanden sind, beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Grundlage für die Festsetzung der Forschungszulage ist eine Bescheinigung, die die Förderfähigkeit des FuE-Vorhabens feststellt. Die bescheinigende Stelle wird noch festgelegt.

Quelle: Innovationsnachrichten - Newsletter des Deutschen Industrie- und Handelskammertages 12, 2019

 

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