Friedrich Lämmel, Geschäftsführender Gesellschafter mHealth Pioneers GmbH

Curriculum Vitae:

Dipl.-Volkswirt Friedrich Lämmel hat Volkswirtschaft mit Vertiefungen in Entrepreneurship und inter-nationaler Wirtschaft in Dresden und Quito studiert. Im Projektmanagement eines Softwarespezialisten hat Friedrich Lämmel eCommerce-Systeme im Umfang mehrerer tausend Personentage für Kunden aus verschiedensten Branchen implementiert und kann sich damit auf Erfahrung im Bereich hochspezialisierter Softwareprojekte verlassen. Bei Thryve ist Friedrich Lämmel als Geschäftsführer für Organisation, Softwarearchitektur und Vermarktung verantwortlich.

 

Abstract zum Vortrag: mHealth Pioneers GmbH – Durchstarten mit Exist-Forschungstransfer – Erfahrungsbericht eines Technologie-Start-ups aus dem Fraunhofer IGD Rostock

Die mHealth Pioneers GmbH ist als Ausgründung des Fraunhofer IGD in einer Branche unterwegs, die aktuell den massivsten Umbruch ihrer Geschichte erlebt – digitale Gesundheit. Mit ihrem Produkt Thryve erleichtert die mHealth Pioneers GmbH dem Gesundheitssektor den Sprung in die digitale, individualisierte Gesundheit – in dem über Thryve Daten aller verbreiteten Wearables, Fitnesstracker und digitalen Messgeräte über eine einheitliche Schnittstelle harmonisiert zur Verfügung gestellt werden. Thryve ermöglicht so verschiedensten Akteuren im Gesundheitswesen, dauerhaft erhobene digitale Gesundheitsdaten in die Betreuung mit einzubeziehen – von Forschungsinstituten bis Versicherungen und von Startups bis zu klassischen Industrieunternehmen. Bei Bedarf, übernimmt Thryve auch die automatische Erkennung individueller Auffälligkeiten in den erhobenen Daten.

Geschäftsführer Friedrich Lämmel spricht über die mit ihrem Geschäftsmodell verbundenen Herausforderungen, die von einem umfassenden Paradigmenwechsel in der Diagnostik und Behandlung insgesamt, über die Wahl- und Finanzierungsmöglichkeiten des deutschen Gesundheitssystems bis hin zu den rechtlichen Sonderanforderungen von Datenschutz, Datensicherheit und Medizinproduktregulatorik reichen. Gleichzeitig skizziert Friedrich Lämmel die Besonderheiten als Fraunhofer-SpinOff und die Optionen standortgebundener bzw. bundesweiter Fördermöglichkeiten im Kontrast zu Venture-Funding und weltweiter Konkurrenz.